MENTAL HEALTH

what to do when climate change feels overwhelming

September 3, 2021

MENTAL HEALTH

what to do when climate change feels overwhelming

September 3, 2021
Weltschmerz = real. Was wir dagegen tun können, für uns und unsere Umwelt.

Wir haben die Klimakrise geerbt. Und sollen gleichzeitig die letzte Generation sein, die eine Chance hat, die gesamte Menschheit zu retten. Kein Wunder also, dass so viele junge mit ihrer mentalen Gesundheit kämpfen: Sechs von zehn Österreicher:innen leiden unter Eco-Anxiety, der Angst vor dem Klimawandel. Bei den 14 bis 24 jährigen sind es sogar 74 Prozent.

Weltschmerz = real

Doch was tun, wenn der Weltschmerz zu groß wird? Wenn wir uns ohnmächtig fühlen und die Fehler im System zu komplex erscheinen, um sie zu beheben? Wenn die Bedrohung übermächtig, die eigenen Handlungsmöglichkeiten aber begrenzt sind, bleiben für viele nur zwei Auswege: Die Flucht vor der Realität und das Leugnen der Klimakatastrophe – oder die pure Verzweiflung darüber und über alle, die nichts dagegen tun. Beide Wege führen nicht dazu, dass sich etwas verändert, sondern dass wir am Ende des Tages nicht nur mit dem Klimawandel, sondern auch mit unserer mentalen Gesundheit zu kämpfen haben.

Step 1: Mindset umschreiben

Wir müssen uns darüber bewusst werden: Den Klimawandel zu stoppen ist nicht unsere individuelle Verantwortung. Wir sind nur dafür verantwortlich, was wir auch tatsächlich kontrollieren können – und das ist vor allem unser Mindset. Klimaaktivistin und Forscherin Clover Hogan rät in ihrem Ted-Talk dazu, die Geschichten die man sich selbst erzählt, im ersten Schritt umzuschreiben. Anstatt sich Dinge einzureden wie: “Ich kann alleine nichts bewirken”, “Ich bin nicht intelligent genug” oder bin “kein:e Expert:in” zu überlegen, was deine Geschichte ist. Du liebst es zu kochen? Okay cool – wie können verhindern, dass täglich Tonnen von genießbaren Lebensmitteln in der Mülltonne landen? Du liebst Mode? Was könntest du tun, um die Fashion-Branche zirkulärer zu gestalten?

Mini-Probleme wollen auch gelöst werden

Long story short: Niemand kann, oder muss das gesamte Gewicht der Klimakatastrophe alleine auf seinen Schultern tragen. Es geht darum, sich auf ein einzelnes, kleines und lösbares Problem zu fokussieren, das einen mit Leidenschaft erfüllt. Denn die Klimakrise ist ein Resultat von unzähligen miteinander verbundenen Problemen – von Lebensmittelverschwendung, Fast Fashion oder sozialer Ungerechtigkeit. Und in jedem Bereich gibt es lösbare Mini-Probleme, die von jemandem wie dir bewältigt werden wollen.

Yours,
Lina & Sarah
Yours,
Lina

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